Home24 erweitert Sortiment um einen kuratierten Marktplatz
Der Online-Händler Home24 hat den Start seines kuratierten Marktplatzes in Deutschland bekannt gegeben – und er ist bereits geöffnet. home24 bietet über den Marktplatz mehr als 100.000 Produkte von rund 100 Dritthändlern zusätzlich an. Das Angebot reicht von Küchengeräten über Gartenwerkzeuge bis hin zu Heimtextilien. Das ist eine satte Erweiterung des Sortiments, da dies bisher ca. 150.000 Produkte umfasst.
Bislang verkauft das Unternehmen sowohl eigene Markenprodukte als auch Produkte von Drittanbietern in seinem Online-Shop.
Home24 hatte bisher (zu) starken Fokus auf Artikel aus dem klassischen Möbelsegment. Somit macht auch aus dem Blickwinkel des Sortiments dieser Schritt Sinn. Die Customer Experience wird profitieren.
Bei seinem Operating Model folgt Home24 dem klassischen Marktplatz-/Dropshipping-Modell. Die Lieferanten übernehmen die Logistik inkl. Retourenmanagement. Dadurch kann Home24 sein Sortiment in kurzer Zeit erheblich erweitern, ohne in zusätzliche Lagerbestände investieren zu müssen. Im Gegenzug erhalten die teilnehmenden Händler über den Marktplatz einen Kundenzugang, der heute für einzelne Lieferanten mit einer Direct-to-Consumer Initiative kaum erreichbar ist.
Home24 setzt auf Mirkal als Marktplatzlösung
Home24 setzte auf die Marktplatz-Software Mirakl. Mirakl gilt nach unserer Einschätzung immer noch als der Hidden Champion im deutschsprachigen Raum. Tradebyte ist der Platzhirsch, wenngleich nicht zuletzt aufgrund der Zalando-Akquisition, oft als reiner Fashion-Spezialist wahrgenommen. Laut Internetworld ging dem Go-Live eine zweimonatige Testphase voraus.
Dies überrascht insofern, als die Möbelbranche mit einer besonderen Variantenkomplexität bei den Artikeln umgehen muss. Die Pflege und der Upload der Artikel stellt eine besondere Herausforderung dar. Außerdem ist die Anbieterlandschaft der kleinen Möbel-Lieferanten nicht stark digitalisiert. Vor diesem Hintergrund überrascht die recht kurze Testphase.
Made.com geht anderen Weg – und kauft kurzerhand Trouva als Marktplatzlösung
Laut Excitingcommerce geht Made.com einen ganz anderen Weg als Home24 und integriert den Marktplatz-Anbieter Trouva vollständig inhouse. Offenbar schätzt Made.com die Komplexität der Sortimente deutlich höher ein. Daher folgen sie dem traditionellen Paradigma und setzen auf eine „Custom-Built“ IT-Lösung. Hier spielt vielleicht mit rein, dass Made.com eher Möbelsortimente über den Marktplatz verkaufen will. Home24 setzt auf ein anderes Pferd: Sortimentsergänzung in Accessoires, Heimtextilien etc. Dies spiegelt sich ggf. auch in der Artikel-Variantenkomplexität wieder.
Warum ist das für den Online-Handel allgemein interessant?
Die Marktplatz-Welt war bisher fest in „Fashion-Hand“. Bei vielen E-Commerce Entscheidern stand das Paradigma fest: Fashion ist ein reifer Markt – auf Anbieter und Lieferanten-Seite. Es gibt etablierte Marktplatzlösung wie Tradebyte – für beide Seiten. Lieferanten sind geübt im Einstellen von Produkten über diese Tools. Anbieter haben entsprechende Systeme seit Langem ausgerollt.
Für viele Entscheider war ein Übertragen dieser Marktplatz-Logik auf komplexere, weniger digitalisierte Sortimente – noch dazu mit Standard-Softwarekomponenten und Marktplatzlösungen – unrealistisch. Home24 geht hier in Führung und zeigt, dass es auch anders geht: Standard-Software, nicht Tradebyte sondern Hidden Champion, ambitionierte Sortimentsziele, Operational Excellence, Startup-typische Implementierungs-Timeline.
Während sich Millionen Menschen fragen, ob sie sich in diesem Jahr weitere 1.000 Euro für Energie leisten können, geben andere immer noch Tausende von Euro für einzelne It-Items wie Luxus-Handtaschen aus, da die steigenden Preise reichere Menschen weniger stark trifft.
Exemplarisch steht dafür Hermès, das sehr gute Unternehmenszahlen veröffentlichte. Das Konsumgüterunternehmen verdient mit seinen teuersten Produkten Geld und rechnet damit, dies auch weiterhin zu tun – trotz einer Lebenshaltungskostenkrise, die keine Anzeichen für ein Abklingen zeigt.
Stark gestiegene Zinssätze, eine rasant ansteigende Inflation und eine anhaltende Energiekrise lassen den Schluss zu, dass die Weltwirtschaft auf eine Rezession zusteuert.
Aber Millionen wohlhabenderer Verbraucher sitzen immer noch auf einem Polster von Ersparnissen, die sie während der COVID-19-Pandemie angelegt haben, und wollen sich nach zwei Jahren der Einschränkungen etwas gönnen.
Hermès sieht keine Anzeichen für eine Verlangsamung in irgendeiner Region, obwohl das Unternehmen die Preise in diesem Jahr bereits um einen einstelligen Prozentsatz erhöht hat.
Auch aus Digital-Perspektive kann Hermès sich mit eigenem Online-Shop seit Jahren sehen lassen. Die große Lektion von Hermès, die jeder lernen kann, ist, dass eine Marke, die als eine der exklusivsten und risikoaversen im Luxusbereich gilt, die digitale Welt proaktiv aufnimmt und einen Vorteil daraus zieht. E-Commerce ist für Hermès nichts, was den Markenwert untergräbt, sondern eine Plattform, um Kunden direkt zu erreichen und die Brand zu stärken.
Der weltweite Einzelhandels- und E-Commerce-Sektor sieht sich mit einer Reihe von Gegenwindfaktoren konfrontiert, von der durch die zunehmenden Handelsspannungen verursachten Unsicherheit bis hin zur Verlangsamung des Wachstums im E-Commerce. Erst geben große Einzelhändler Gewinnwarnungen heraus, die darauf hindeuten, dass die Lage schlimmer sein könnte als erwartet. Walmart zum Beispiel schockierte die Märkte mit der Ankündigung, dass seine Gewinne aufgrund von Faktoren wie Inflation und Wachstum des Online-Handels geringer ausfallen werden als erwartet. Dann wieder gibt es Ausblicke von Unternehmen wie „About You“, die den Abschwung nur als mittelfristiges Intermezzo interpretieren. Dies ist nur das jüngste Anzeichen dafür, dass der Einzelhandelssektor die Auswirkungen einer schwächelnden Wirtschaft zu spüren bekommt und die Prognose von hoher Unsicherheit geprägt ist.
Während sich die Einzelhändler auf einen wirtschaftlichen Abschwung vorbereiten, sind die Beschäftigten im E-Commerce besorgt, dass Entlassungen bevorstehen könnten. Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheit zögern viele Unternehmen, in neue Projekte zu investieren oder neue Mitarbeiter einzustellen.
Uneinheitliches Bild macht Experten bei Prognosen zu schaffen
Es ist noch zu früh, um zu sagen, wie schwerwiegend die Auswirkungen der Konjunkturabschwächung im Einzelhandel sein werden, aber es ist klar, dass Unternehmen und Verbraucher zunehmend besorgt über den Zustand der Wirtschaft sind. Angesichts der Gewinnwarnungen großer Einzelhändler und der Tatsache, dass Beschäftigte im E-Commerce mit Arbeitsplatzverlusten rechnen müssen, stehen dem globalen Einzelhandel einige schwierige Monate bevor.
Juli 2022: Gewinnwarnung von Walmart – schwacher Ausblick von Zalando
Im Juli 2022 senkte Walmart seine Gewinnprognosen für das zweite Quartal und das laufende Jahr aufgrund der Auswirkungen der Inflation auf die Kaufgewohnheiten der Kunden. Das Unternehmen führte Bedenken über einen möglichen wirtschaftlichen Abschwung an und warnte, dass Entlassungen im E-Commerce-Sektor bevorstehen könnten. Gerade der Mode-Bereich bei Walmart war laut Aussage von Walmarkt CEO Doug McMillon besonders unter Druck geraten.
Zalando hatte im Juli seine Erwartungen für 2022 deutlich nach unten korrigiert und rechnete nur noch mit 10,5 Mrd Euro Umsatz für 2022 (statt zuvor 12 Mrd Euro). Die GMV-Erwartungen hat Zalando von 17 Mrd. Euro auf 15 Mrd. Euro reduziert.
Direkter Konkurrent About You war dabei zeitgleich weniger pessimistisch: Das Unternehmen bekräftigte seinen Ausblick für 2022 und sprach von robustem Umsatzwachstum.
August 2022: Bei Walmart war dann doch alles nur halb so schlimm?
Die jüngste Ankündigung von Walmart, dass sein Umsatz im zweiten Quartal trotz der Angst vor einer inflationsbedingten Veränderungen im Verbraucherverhalten um 8,4 % gestiegen ist, ist eine gute Nachricht für den globalen Einzelhandelssektor.
Zeichen für einen weiteren Abschwung im globalen Einzelhandel & E-Commerce
Auch wenn die Prognose schwerfällt, sehen einige Branchenbeobachter Zeichen für eine Verschärfung des Abschwungs in der Handelsbranche:
Der E-Commerce-Umsatz stagniert, nachdem er in den Jahren 2020 und 2021 stark angestiegen war. Und obwohl sich die Besucherzahlen im Einzelhandel von den Tiefstständen der Pandemie erholt haben, liegen sie immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie. Jahrelange Trends, darunter der Niedergang der Kaufhäuser wie Kaufhof / Karstadt, zeigen keine Anzeichen für eine Umkehr. Trotz der gesunden Verbrauchernachfrage könnten sich die Unternehmen auf einen wirtschaftlichen Abschwung einstellen.
Im Zuge der Umstellung des Einzelhandels vom stationären auf den Online-Handel werden in den kommenden Monaten viele Arbeitsplätze wegfallen. Dazu gehören auch Entlassungen, die aufgrund der wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheit drohen. Einige dieser Stellen können jedoch an anderer Stelle innerhalb des Unternehmens (eben dem E-Commerce) oder in anderen Bereichen wie Nachhaltigkeit, Technologie oder Logistik besetzt werden.
Zeichen für eine weiterhin positive Wachstumsperspektive
Aber man kann es auch alles wesentlich positiver sehen:
Niemand hat damit gerechnet, dass der Online-Shopping-Boom der Pandemie ewig anhalten würde, aber die schnelle Rückkehr zum Normalzustand vor der Pandemie hat viele in der Branche überrascht. Was oft vergessen wird: Der Trend vor der Pandemie bei der E-Commerce jedes Jahr ein paar Prozentpunkte mehr der Verbraucherausgaben für sich beansprucht, war jahrelang sehr stabil und wird es auch wieder sein. Viele Einzelhändler sind auch in einer besseren Position, um aus diesem geordneten Übergang Kapital zu schlagen.
Der pandemische Schock in der Lieferkette löst sich langsam auf. Der lange logistische Albtraum der Modebranche könnte bald ein Ende haben. Die Schifffahrtskosten sinken zusammen mit den Treibstoffpreisen. Aber wenn sich der Trend fortsetzt, wäre das ein Wendepunkt für die Einzelhändler, die dann besser vorhersagen können, wann die Ware eintrifft und was es kostet, sie von den Fabriken in die Läden und Lagerhäuser zu bringen.
Was ist Operational Excellence (Opex) im E-Commerce? Diese Frage stellen sich heute viele Entscheidungsträger. Die Antwort ist jedoch nicht immer eindeutig.
In diesem Blogbeitrag werden wir erörtern, was Operational Excellence im E-Commerce bedeutet. Wir werden auch auf die Grundsätze eingehen, die dem Konzept der operativen Exzellenz zugrunde liegen, und Dir einige Beispiele dafür geben, wie sie in der Praxis angewendet werden kann.
Abschließend geben wir Dir einige Empfehlungen, wie Du in Deinem Unternehmen mit Operational Excellence beginnen kannst. Fangen wir also an!
Was ist Operational Excellence (OpEx) und warum sollte Dich das interessieren?
Operational Excellence ist wie Change Management ein Begriff, der oft verwendet, aber nur selten definiert wird. Im Allgemeinen lässt er sich als die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, IT-Systemen und Organisationsstrukturen beschreiben, um die Effizienz und Effektivität zu steigern.
Opex baut auf einer Unternehmensstrategie auf und bricht diese in Kompetenzen und Systeme für Kernprozesse-Exzellenz herunter.
Operational Excellence ist eine Kernfähigkeit für ein leistungsfähiges Digital-Unternehmen
„Operational Excellence ist die Fähigkeit (Capability), die die Wertschöpfungskette kontinuierlich auf mehr Effizienz und Effektivität trimmt. Unternehmensphilosophien wie Lean Management und Methoden wie Six Sigma, Total-Quality-Management, Total Productive Maintenance, agile Methoden werden dafür kombiniert und mit digitalen Werkzeugen erweitert auf die Prozesse und konkrete Unternehmenssituation angewendet.“
Im deutschsprachigen Raum gewinnt „Operational Excellence auf gut Deutsch“ an Bedeutung, da Unternehmen erkennen müssen, wie wichtig systematische Verbesserungen sind. Dieser Management Ansatz kombiniert bewährte Methoden mit modernen Technologien zur Prozessoptimierung. Der Themenbereich Operational Excellence umfasst dabei weit mehr als nur Kostensenkung – er schafft echte Wettbewerbsvorteile durch durchdachte Systematik. Die Digitalisierung spielt eine Schlüsselrolle, da sie Datenanalyse und Automatisierung ermöglicht. Moderne Software kann Prozesse transparent machen und Engpässe aufdecken. So wird aus theoretischem Wissen praktischer Nutzen für dein Unternehmen.
Operative Exzellenz ist ein ständiges Streben nach Perfektion in den Kernprozessen. Sie ist ein Zusammenspiel von Prozessen, IT-Systemen und Organisation und ist für Unternehmen unerlässlich, um langfristig erfolgreich zu sein. Bei der Umsetzung von Operational Excellence sollten sich die Entscheidungsträger auf das Ziel der kontinuierlichen Prozessverbesserung konzentrieren (z.B. Lean Logistics).
Kernfrage der Operational Excellence (OPEX) im E-Commerce Unternehmen
Es gibt eine Kombination von drei Prinzipien, die die Grundlage für operative Exzellenz bilden
Das erste Prinzip ist die Kundenorientierung & Kundenfokus. Das bedeutet, dass die Bedürfnisse des Kunden im Mittelpunkt des Unternehmens stehen sollten (z.B. Aufbau 360-Grad-Kundensicht: Zielsetzung ist es, alle Kontakte des Kunden mit dem Unternehmen aufzuzeichnen und so zu verarbeiten, dass eine Rundum-Sicht auf die Bedürfnisse des Kunden möglich ist. Dabei werden Daten aus verschiedenen Systemen verknüpft, um die 360 Grad Sicht auf den Kunden zu ermöglichen)
Die kontinuierliche Verbesserung ist das zweite Prinzip: die Prozesse werden immer besser und effizienter (z.B. Einführung von 5S und anderer Verbesserungsmethoden aus dem Lean Management Werkzeugkasten, Conversion Rate Optimierung)
Das dritte Prinzip ist die Befähigung der Mitarbeiter. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter die Befugnis und die Verantwortung erhalten sollten, Prozesse selbstständig zu verbessern und Kunden zufriedenzustellen (z.B. Customer Care Agents haben die Befugnis, den Kunden Rabatte oder Gutscheine anzubieten, um zu verhindern, dass die Kunden nach einem negativen Erlebnis nicht mehr wiederkaufen).
Welche Vorteile bringt Operational Excellence im E-Commerce mit sich?
Operative Exzellenz im E-Commerce hat viele Vorteile: verbesserte Effizienz, eine höhere Kundenzufriedenheit und geringere Kosten.
Qualitätsverbesserung und höhere Produktivität
Die Fähigkeit zu operativer Exzellenz hilft bei der Rationalisierung der Geschäftsprozesse. Wenn Prozesse optimiert und gestrafft werden, führt dies zu effizienteren Strukturen. Das bedeutet, dass das Unternehmen mehr Aufträge in der gleichen Zeit oder mit weniger Ressourcen bearbeiten kann (KPI: Erhöhung Durchsatz, Reduktion Durchlaufzeit in Logistik)
Steigerung der Customer Satisfaction
Das Hauptziel von Operational Excellence besteht darin, einen Mehrwert für den Geschäftsprozess zu schaffen, der dem Unternehmen hilft, seine Vision und Mission zu erreichen. OPEX stellt sicher, dass jeder Prozess im Unternehmen einen Mehrwert schafft und die Bedürfnisse der Kunden erfüllt.
Wenn die Abläufe reibungslos und effizient sind, sind die Kunden zufriedener mit ihren Erfahrungen. Das kann zu treueren Kunden und sogar zu Weiterempfehlungen an Freunde und Familienmitglieder führen (KPI: Steigerung Net Promoter Score, Customer Lifetime Value CLV)
Geringere Kosten: Vermeidung von Verschwendung
Operational Excellence hilft, unnötige Schritte im Geschäftsprozess zu eliminieren, die die Gesamtproduktivität beeinträchtigen. Dazu gehört auch die Identifizierung und Beseitigung von Verschwendung. So können Organisationen erfolgreich sein und ihre Ziele nachhaltig erreichen. Und wenn der Kundenservice verbessert wird, können Unternehmen oft Geld sparen, indem sie die Zahl der Retouren oder Beschwerden reduzieren (KPI: Reduktion der Reklamations- und Stornoquote; Reduktion der Retourenquote)
Das Management konzentriert sich auf Geschäftswachstum, nicht auf das Löschen von Bränden
In einem Betrieb, der Operational Excellence erreicht hat, ist ein Eingreifen des Managements nur noch selten nötig (Organisational Excellence durch Coaching statt Mikromanagement). Die Mitarbeiter, die direkt im Value Stream arbeiten, werden nicht nur in der Lage sein, das Produkt zum Kunden zu bringen, sondern auch Probleme im Fluss zu erkennen, bevor sie auftreten, und sie mit Hilfe vorher festgelegter Lean Methoden selbst zu beheben.
Wie kannst Du in Deinem E-Commerce-Geschäft Operationale Excellence erreichen? (Methoden & Tools)
Es gibt viele Methoden, die eingesetzt werden können, um operative Exzellenz im E-Commerce zu erreichen. Einige dieser Methoden sind Prozessverbesserung, Datenanalyse, Mitarbeiterbefähigung und Kundenorientierung.
Die Prozessverbesserung ist der Eckpfeiler der operativen Exzellenz. Dabei geht es darum, Verschwendung in Geschäftsprozessen zu erkennen und zu beseitigen, um sie effizienter zu machen. Die Datenanalyse kann helfen, Verbesserungsmöglichkeiten und Trends im Kundenverhalten zu erkennen. Die Befähigung der Mitarbeiter/innen ermöglicht ihnen, Prozesse eigenständig zu verbessern. Und die Kundenorientierung stellt sicher, dass alle Prozesse die Bedürfnisse der Kunden erfüllen.
Der Weg zur operativen Exzellenz beginnt mit der Reduzierung von Verschwendung (und damit von Kosten). Das fängt an, wenn ein Kunde eine Bestellung aufgibt, und geht über die Lagerlogistik bis hin zur endgültigen Lieferung. Du musst Bereiche finden, in denen Du unnötige Ausgaben reduzieren oder ganz abschaffen kannst. Wenn Du Deine eigenen Produkte herstellst, kannst Du Waste reduzieren, indem Du die Kosten für Rohstoffe senkst, das Produktdesign verfeinerst oder die Produktverpackung überdenkst.
Aber für den Online-Handel ist der größte Liquiditätskiller: Dead Inventory. Dieser Bestand, der sich nur langsam umschlägt, treibt die Lagerhaltungskosten in die Höhe, ohne Dir Geld zu bringen. Außerdem bindet er Kapital, das besser für andere Initiativen genutzt werden könnte.
Um tote Bestände zu vermeiden (und diese Bestandsverschwendung zu reduzieren), musst Du die Nachfrage besser vorhersagen. Auf diese Weise kannst Du Deinen Bestand richtig auffüllen und musst Dir keine Sorgen über zu hohe Bestände machen, weil Du nur das bestellst, was sich auch tatsächlich verkauft (und so mehr Geld auf den Konten Deines Unternehmens bleibt).
Werkzeuge wie Lean Management, Six Sigma und Kanban können ebenfalls hilfreich sein, um betriebliche Spitzenleistungen zu erreichen.
Lean Management ist eine Methode zur Verbesserung der Effizienz durch die Reduzierung von Verschwendung. Der perfekte Startpunkt für eine schnelle Anwendung von Lean Management ist die 5S Methode.
Six Sigma ist eine Methode zur Verbesserung der Qualität durch die Beseitigung von Fehlern.
Und Kanban ist ein System zur Steuerung von Arbeitsabläufen mithilfe von visuellen Karten oder Tafeln.
Wie hat sich operative Exzellenz im Laufe der Jahre verändert und wohin wird sie sich in Zukunft entwickeln?
Vor nicht allzu langer Zeit war der Begriff „Operational Excellence“ ein Synonym für die Fertigung. Schließlich waren es die Arbeiter am Fließband, die dafür verantwortlich waren, dass die Produkte den Qualitätsstandards entsprachen und pünktlich geliefert wurden.
Mit der zunehmenden Vernetzung der Welt hat sich die Definition von Operational Excellence jedoch auf eine Vielzahl von Unternehmen und Branchen ausgeweitet. Heute geht es bei operativer Exzellenz um mehr als nur um die Herstellung; es geht darum, den Kunden an jedem Berührungspunkt ein hervorragendes Erlebnis zu bieten. Operative Exzellenz wird auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil jedes erfolgreichen Unternehmens sein.
Operational Excellence als Fähigkeit eines Unternehmens, mit Unsicherheit und Veränderungen proaktiv umzugehen
Operative Exzellenz ist jedoch nicht statisch – sie entwickelt sich ständig weiter, da Unternehmen danach streben, neue und bessere Wege im Wettbewerb zu finden.
In der Vergangenheit ging es bei operativer Exzellenz zum Beispiel oft um Standardisierung und Rationalisierung (Kostenreduzierung) – um die Schaffung von wiederholbaren Prozessen, die so schnell und billig wie möglich durchgeführt werden können.
Heute geht es bei betrieblicher Exzellenz aber auch um Flexibilität und Anpassung. In einer globalisierten Wirtschaft erwarten die Kunden zunehmend, dass die Unternehmen ihnen ein individuelles Erlebnis bieten, und das erfordert eine andere Art von betrieblicher Exzellenz.
Stand 4. Juli 2022 läuft die Meldung über die Newsticker:
Nach drei Monaten muss Tesla seine Autofabrik Gigafactory Berlin-Brandenburg vorübergehend schließen. Die Produktion ist zu langsam, deshalb müssen die Arbeitsabläufe für zwei Wochen geändert werden. Tesla will in der Gigafactory Berlin Grünheide eigentlich eine halbe Million Model Y pro Jahr produzieren. Bislang lief die Produktion in der Tesla Gigafactory auf gerade einmal 1000 Einheiten pro Woche hinauf – etwa 10 Prozent des ursprünglichen Plans. Viele Autos müssen wegen substanzieller Mängel nach vermeintlicher Fertigstellung nachgebessert werden, bevor sie ausgeliefert werden. Die Produktionsabläufe würden so umorganisiert, dass die Autos nur noch 30 Sekunden an jeder Produktionsstation verbringen. Derzeit dauert es bis zu drei Minuten.
Obwohl Tesla schon sehr früh mit Toyota kooperiert, und auch Lean Management Prinzipien versucht hat anzuwenden, propagierte Elon Musk lange etwas anderes. Automatisierung und Eliminierung menschlicher Tätigkeiten sei das Maß aller Dinge, um Elektroautos in Massenproduktion herzustellen und sie so allgegenwärtig zu machen wie benzinbetriebene Autos (Abkehr von Lean Management in den 2010ern Jahren). In den vergangenen Jahren und durch die Erfahrung mit den „Produktionshöllen“ und „Geldverbrennungsöfen“ seiner Fabriken hat Elon Musk seine Vorstellung davon, was erforderlich ist, um die Produktionsziele zu erreichen, geändert. Er ist nicht mehr überzeugt, dass übermäßige Automatisierung die Antwort auf seine Produktivitätsherausforderungen ist, sondern hat kürzlich zugegeben, dass es Bereiche gibt, die am besten der menschlichen Arbeit überlassen werden sollten.
Mittlerweile finden sich die Belege für die Nutzung der Lean Production bei Tesla auch in den Stellenbeschreibungen:
Konsequente Anwendung von Lean Management könnte Abhilfe schaffen
Wieder einmal beherrscht Tesla somit die News, diesmal durch eine Reihe von Nachtschichten, behelfsmäßigen Workarounds und hektischen Nachbesserungen. Auch diesmal wird sich stärker auf Lean Management fokussiert, um den Problemen Herr zu werden.
„The Tesla Way is to go fast and hope that genius and adrenaline can compensate for the lack of planning and stability. But I would advise going slower and getting the job done right the first time in accord with the Toyota Way.“
Das Frontloading von Komplexität und Analyse war schon lange ein Grundprinzip des Lean Managements. Und das vordere Ende des Entwicklungsprozesses ist der Ort, an dem schnelle Lernzyklen durch gezieltes Experimentieren stattfinden sollten. Nicht während der Markteinführung, geschweige denn in der Produktion.
Ableitung von Lessons Learned für die Optimierung der E-Commerce Wertschöpfungskette
Beim Toyota-Produktionssystem und bei Lean geht es darum, die sich selbst verstärkende Systemverbesserung über die ineffiziente Praxis der ewigen „Hau-Ruck-Optimierung“ zu stellen. Gerade E-Commerce Operations und Lean Logistics im Speziellen sind im Vergleich mit anderen Branchen noch kaum systematisch optimiert und Lean. Aktuelle Trends wie nötige Kosteneinsparungen führen aber auch zu starken „Hau-Ruck-Optimierungen“ – anstatt z.B. die Kaizen-Philosophie als kontinuierliche Verbesserung nachhaltig in den Köpfen, Workflows und Systemen zu verankern.
Lean Management in Handel & E-Commerce muss dabei Automatisierung gar nicht verdammen, sondern über die Lean Methode Kaikaku sind auch radikale Innovationen, z.B. durch Systeme wie Magazino oder Autostore durchaus möglich und vorgesehen.
Lean Logistics ist die Anwendung von Lean-Management-Prinzipien zur Verbesserung der Leistung von Lieferketten. Lean Logistics identifiziert und eliminiert nicht wertschöpfende Aktivitäten, um die Geschwindigkeit des Warenflusses zu verbessern und die Kosten zu senken.
Bei schlanker Logistik geht es darum, Verschwendung zu reduzieren und die Qualität zu verbessern. Mit Lean Logistik lassen sich logistische Prozesse in allen Branchen verschlanken, nicht nur bei produzierenden Unternehmen.
Für alle Supply Chain Manager, die ihre Logistik verschlanken wollen, gibt dieser Artikel einen erprobten Ansatz an die Hand. So werden die richtigen Veränderungen zum richtigen Zeitpunkt vorgenommen und können strukturiert und standardisiert umgesetzt werden, um Lean Management einfacher, schneller und nachhaltiger im Unternehmen zu verankern. Ein Lean Management Seminar kann bei der Anwendung helfen. Durch die richtige Lean Management Beratung bringen Lean-Experten die Lean Methoden direkt vor Ort und schnell in die Wirksamkeit.
Als Nächstes werden fünf geeignete Methoden zur Implementierung von Lean Logistics vorgestellt.
Lean Logistics: Was ist das?
Der Begriff “Lean” bedeutet „Verschwendung in der Produktion vermeiden“, indem z.B. Durchlauf- und Lieferzeiten reduziert werden. Das Konzept wurde in den 1970er-Jahren vom Ingenieur der Toyota Motor Corporation, Taiichi Ohno, entwickelt.
Lean Managemententwickelte sich zu einem weithin akzeptierten Standard für Industrieunternehmen. Lean Management lässt sich auch auf Lean IT anwenden. Was bedeutet das für die Logistik & Supply Chain Management?
In der Logistik ändern sich Kundenanforderungen wie in anderen Branchen immer schneller. Durch schlanke Prozesse können Unternehmen auf diese Anforderungen flexibler reagieren. Die Logistikprozesse müssen eine kontinuierliche Versorgung von Produktion und Kunden sicherstellen: Just in Time. Lean Logistics verbindet und koordiniert Wertschöpfungsprozesse eines Unternehmens optimal.
Lean Logistik basiert auf der Idee, dass jeder Prozess verbessert werden kann, indem unnötige Schritte entfernt und Stärken neu kombiniert werden.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Verbesserung der logistischen Prozesse zur Erreichung eines schlanken Unternehmens ist enorm: Während die Logistikkosten in der Industrie bei 5–15 % des Umsatzes liegen, erreichen sie im Handel sogar eine Höhe von 15 bis über 25 % des Umsatzes (Gudehus T, Lean Logistik, 2010: springerprofessional.de).
Es gibt mehrere Lean-Methoden & Werkzeuge, mit denen Lean Logistik in jeder Supply Chain implementiert werden kann. Dieser Artikel gibt Informationen zu einer praxistauglichen Methodik zur Umsetzung schlanker Logistik und den dafür notwendigen Change Prozess.
1. Fokus auf die Lean-Prinzipien eines schlanken Unternehmens
Die Prinzipien des Lean Managements in Produktion, Verwaltung & Logistik:
Kundenorientierung: Den Wertstrom der Logistik erkennen
Prozessorientierung: Die Prozess-Schritte erkennen und verbessern, die den Wertstrom maximieren
Flussorientierung: Pull-Strategien, um Vorlauf- und Wartepuffer reduzieren, Verschwendung (Muda) erkennen und kontinuierlich eliminieren, Lagerbestände reduzieren, Einsatz von Technologie
Streben nach Perfektion im Supply Chain Management: Kontinuierlichen Verbesserungsprozess etablieren (Kaizen), Leistung messen durch Shopfloor-Management
2. Kundennutzen identifizieren: Wertstromanalyse für Supply Chain Management
Was ist der Wertstrom? Er lässt sich unter den Aktivitäten zusammenfassen, die für den Kunden wichtig sind, weil ihm dort Nutzen entsteht. Nur die Aktivitäten sind wertvoll, für die der Kunde bereit wäre zu zahlen. Value Stream Mapping (VSM) ist ein Ansatz zur Analyse von Prozessen, indem der Material- und Informationsfluss durch sie betrachtet wird.
Eine Ist-Aufnahme des Wertstroms wird durch einen Rundgang im Unternehmen direkt am Ort des Geschehens durchgeführt. Die Analyse der Situation erfolgt flussaufwärts und beginnt beim Kunden, da so die Prozesse aus Kundensicht betrachtet werden (Line Back Planungsprinzip). Die Darstellung erfolgt jedoch flussabwärts. Es werden einfache Symbole für die Materialströme verwendet und mit den für die Analyse relevanten Merkmalen wie Bearbeitungszeit und Rüstzeit kombiniert. Verschwendung wird in der Praxis anhand der tatsächlichen Wertschöpfungskette identifiziert.
Darauf aufbauend wird ein Soll-Wertstrom entwickelt. Um einen verschwendungsfreien Prozess zu erhalten, ist es wichtig, in der ersten Phase die Bereiche Rhythmus, Fluss und Kontrolle systematisch abzuarbeiten. Ist die Entwicklung eines Wertstroms abgeschlossen, wird dieser mithilfe eines Aktionsplans umgesetzt.
3. Verschwendung (Muda) durch Lean Logistik eliminieren
Um Verschwendung zu eliminieren, müssen diese in den aktuellen Logistikprozessen identifiziert werden. Die Vermeidung von unnötigen Tätigkeiten in jedem Bereich ist das Herzstück der Lean Production und der Transformation zu Lean Management.
Beispielsweise können in der Logistik mehrere Arten von Ressourcenverschwendung anfallen, darunter:
Unnötiger Lagerbestand, der zu längeren Durchlaufzeiten führt (Inventar / Überbestand)
Unnötiger Transport und schlechte Organisation
Defekte / Ausschuss
Überproduktion (z.B. Verpackung: Verpackung, die nicht ausreichend gegen Beschädigungen schützt oder zu viel Verpackungsmaterialien)
Wartezeiten, übermäßige Vorlaufzeiten
Wegezeiten / Bewegung
Quelle: Lean Logistics – 7 Arten der Verschwendung
Diese Logistik-Herausforderungen können mit Lean-Methoden & Werkzeugen eliminiert werden:
Einführung Just-in-Time-Produktion und Milk run
5S um Sauberkeit und Ordnung im Lager zu etablieren (Aussortieren, jedes Ding hat seinen Platz, Sauberkeit am Arbeitsplatz herstellen, Standardisierung der neuen Regeln durch den Supply Chain Manager)
Poka Yoke (Mechanismus, um Fehler zu vermeiden. Poka bedeutet übersetzt unbeabsichtigter Fehler und Yoke verhindern, erkennen oder vorbeugen)
Praxis des Kanban (Durch die Visualisierung mit dem Kanban-Board wird leicht ersichtlich, wer Unterstützung benötigt, weil sich Aufgaben ansammeln)
Ganzheitliche Betrachtung von Produktion & Logistik sowie Einführung Pull-Prinzip in allen Bereichen
Anwendungsfall Grundlagen der Lean Logistics im Handelsunternehmen:
Bodenmarkierungen helfen, die Effizienz schlanker Prozesse zu verbessern. In der Logistik markieren sie etwa Lagerplätze, steuern die spätere Materialversorgung oder verwalten Lagerbestände. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Lean Managements, weil sie helfen, Prozesse fließend und transparent zu halten.
4. Lagerbestand reduzieren: Pull-Prinzip des Lean-Managements
Bestandsreduzierung im Bereich der Supply Chain ist eine der gängigsten Methoden von Lean Logistics. Durch die Eliminierung unnötiger Bestände steigt die Effizienz. Unternehmen sollten mittels Supply-Chain-Management zunächst ermitteln, welche Artikel sie wo auf Lager haben. Danach wird bestimmt, ob der Artikel in der eigenen Logistik gelagert werden muss oder nicht. Wenn ein Artikel nicht gelagert werden muss, wird er aus dem Lager entfernt.
Auch die Verwendung von Barcodes zur Bestandsverfolgung sollte in Betracht gezogen werden. Barcodes ermöglichen es Unternehmen, leicht zu sehen, welche Produkte verfügbar sind und wo sie sich befinden (Materialströme in Logistik). Einige Firmen nutzen Softwareprogramme für Inventory Management. Solche Programme können Lagerbestände automatisch aktualisieren und Ein- und Auslagerungen optimieren. Nach der Lean-Philosophie haben sich Pull-Methoden zur Bestandsminimierung bewährt.
Die Pull-Strategie konzentriert sich hauptsächlich auf Verbraucher, die das Produkt kaufen sollen, funktioniert gleichermaßen für Produkte, die über den Einzelhandel verkauft werden. Sie ist also nachfrageorientiert. Produktions- und Logistikprozesse werden erst angestoßen, wenn ein Kunde etwas bestellt. Dies schont den Einsatz von Ressourcen.
Der Einsatz von Technologie ist eine weitere Möglichkeit, eine schlanke Logistik zu implementieren. Mit den richtigen Tools können Aufgaben automatisiert und der gesamte Arbeitsablauf verbessert werden. Die Materialfluss-Fördertechnik verbessert die Lagerhaltung. Förderbänder verwendet werden, um Waren zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb von Lagern zu bewegen. Dies trägt dazu bei, den Arbeitsaufwand für den Transport von Waren im Lager zu minimieren, z. B. bei der Beladung von Fahrzeugen mit gepackten Paketen.
5. Shopfloor Management der Logistik Chain
Leistungsmessung ist die Messung der Ergebnisse einer Aktivität. Herausforderung des Lean Logistics Managers: Die Supply Chain und logistische Leistung kontinuierlich zu verbessern, sodass sie Teil der Alltagskultur des Unternehmens werden.
Shopfloor bedeutet im Deutschen so viel wie „Hallenboden“, „Werkstatt“ oder „Werkhalle“. Es ist der Ort der Wertschöpfung. Shopfloor Management bezeichnet die Steuerung des Logistik-Qualitätsprozesses durch Manager, die am Ort des Geschehens (also dem Shopfloor) anwesend sind. Die Verbesserung der Prozesse direkt am Arbeitsplatz der Mitarbeiter ist das Ziel des Lean Managements (Quelle: Forecam, Shopfloor Management Definition, 2021).
Fazit: Der Kunde im Fokus mit Lean Logistics
Lean Logistics basiert auf der Prämisse, dass alle Geschäftsprozesse in der Logistik mit dem Ziel gestaltet werden sollten, Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Der Ansatz des Lean Managements betont die kontinuierliche Verbesserung und konzentriert sich auf die Vermeidung von Verschwendung. Lean Management verbessert die Qualität & Flexibilität, senkt die Kosten, steigert die Produktivität und schafft so letztlich mehr Wert für die Kunden.