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Twitter hat seine erste offizielle Developer Conference (Chirp) bekannt gegeben. Die Twitter-Konferenz findet am 14./15. April in San Francisco statt. Besonders spannend ist die Integration eines Art „Startup Weekends“ am zweiten Tag. In Form eines 24h hack-a-thon kann jeder Apps rund um Twitter entwicklen und seine Erkenntnisse mit anderen Teilnehmern sharen.

Die einzelnen App-Teams präsentieren abschließend vor einer Jury und haben hier die Chance sich einigen VCs direkt zu empfehlen. Ich bin mal gespannt, welche tollen Ideen hier entstehen!

Inhaltlich spannend ist die Vorstellung von Details zu einigen APIs zu Twitter:

  • OAuth-API: An Twitter ist ja gerade das Ecosystem an Apps und Services interessant, die neue Einblicke in die Twitter-Gespräche geben oder Funktionalität nachrüsten, z.B. Twitpic. Problem bisher: Viele dieser Dienste haben die Preisgabe meiner Twitter-Logindaten verlangt. Mit dem Authentifizierungsdienst OAuth ist es nun möglich auf einer Konfigurationsseite von Twitter den Zugriff der Drittanbieter einzustellen. Heise erklärt die technischen und konzeptionellen Hintergründe zu OAuth hier sehr gut. Diese Technologie pusht sicherlich nochmals die Verwendung von Twitter-Services.
  • mobile.twitter.com – der Mobile Web Client von Twitter wird nicht vorgestellt sondern es werden erste Design- und Gestaltungsempfehlungen gegeben. Eine erste Preview gab es im Dezember im Twitter-Blog.
  • Und die spannendste API ist auf der Chirp-Seite ähnlich unauffällig versteckt wie in diesem Beitrag: GeoAPI. Glaubt man z.B. TechCrunch oder Mashable plant Twitter mit dieser API nicht weniger als die Eroberung der Pole Position für den Megatrend „Location“ in 2010. Eine Möglichkeit wäre die Ergänzung der kostenpflichtigen Business-Features, z.B. die Anzeige von Twets, die im direkten Umfeld des eigenen Ladengschäfts stattfinden und die man eventuell direkt ansprechen kann.

Mit allen diesen Schritten geht Twitter allerdings einen interessanten Weg: Twitter zieht sich einige „Kernkompetenzen“ mit eigenen Apps / Entwicklungen wieder in die eigene Einflusssphäre. Bisher hat Twitter eigentlich die Entwicklung von Apps eher Drittanbietern überlassen.

Spannend ist die

Via Mashable – Thanks!