Die meisten Geschäftsmodelle scheitern. Die meisten Strategien zur Erreichung einer Vision scheitern. Die meisten Ventures scheitern. – Das gehört zum Gründen dazu und jeder Gründer erlebt es, manchmal auf die drastische Art als Scheitern des Geschäftsmodells oder als Chance zum Pivot, wenn eine Hypothese über das Kundenverhalten oder den Markt nicht zutrifft.

Gerade die jüngere Diskussion in Büchern wie Lean Startup zeigt, dass Scheitern nicht ein dauerhafter Makel eines Entrepeneurs ist – solange auf die richtige Art und Weise gescheitert wird. Mark Pincus, Founder von Zynga, beschreibt „Art of Failing“ so: Fail fast, look at the data, and move on. Dieses Prinzip bedeutet eben nicht, ständig „aus einem Bauchgefühl heraus“ und opportunistisch seine Ziele zu ändern, sondern:

  • mehrere Hypothesen zu bilden, wie die eigene unternehmerische Vision erreicht werden kann;
  • diese schnell und gegen eigene Vorurteile rücksichtslos im Markt zu testen;
  • dabei quantitative Daten sammeln um den Erfolg / Misserfolg objektiv und möglichst schnell (!) bewerten zu können und
  • gescheiterte Hypothesen zu eliminieren

Perfektionismus ist somit ein Gegenspieler zum unternehmerischen Erfolg. Wer mehr über diese Philosophie des „Failure as an Option“ erfahren will, dem sind diese Links empfohlen: