Lean Management in E-Commerce Operations

Definition und Anwendungsbeispiele für Lean Management von E-Commerce Geschäftsmodellen

Diese Seite ist ein Management Summary wie Lean Management Prinzipien für E-Commerce Geschäftsmodelle sinnvoll angewendet werden können. Insbesondere wird Lean Management heruntergebrochen für E-Commerce Operations, Fulfillment und Logistik.

%

Fertigstellungsgrad dieses Artikels

Inhaltsübersicht

  1. Geschichte des Lean Managements 
  2. Prinzipien des Lean Managements 
  3. Besonderheiten des Lean Managements in Nicht-Produktionsbereichen (z.B. Logistik, Fulfillment) 
  4. Besonderheiten Lean Management von E-Commerce Geschäftsmodellen & Operations 
  5. Literaturempfehlungen 
  6. Empfehlenswerte Blogs & Fachartikel 
  7. Ausblick & Summary 

 

Geschichte des Lean Managements

  • Bis in die 80er Jahre war der Produktionsbetrieb in Deutschland ein geschlossenes System, das für ein Optimum zwischen Input und Output sorgen sollte, dabei war es wichtigste Aufgabe Top-Down “von Außen” die perfekte Struktur zu definieren und im Idealfall mit hochautomatisierten Prozessen zu hinterlegen
  • Die MIT-Studie von Womack/Jones löste den Mythos der Überlegenheit japanischer Produktionsmethoden aus
  • Treiber für die Veränderung hin zu Lean Management war globalisierter Wettbewerb und Aufbau der Fähigkeit, die sprunghaften Veränderungen des Marktes mit organisatorischen Änderungen zu folgen oder diese gar zu antizipieren
  • In der zeitlichen Abfolge startete das “Lean Movement” mit dem KVP – jeder Prozessabschnitt veränderte sich selbst und versuchte sich zu verbessern. Dadurch entstand ein kreatives Chaos der Methoden, das durch ein geordnetes Zusammenspiel nach bestimmten Prinzipien strukturiert wurde. Das ganzheitliche Produktionssystem war geboren.
  • Bei diesen beiden Stufen drehte sich alles nur um die Produktion im engeren Sinne. Unberührt blieben die anderen Bereiche des Unternehmens, wie Logistik oder Administration. Um diese Bereiche ebenfalls grundlegend zu verändern, wurden die Lean Prinzipien auch auf diese übertragen und dafür angepasst bzw. weiterentwickelt. Sobald das erreicht ist, spricht man von ‘Lean Management’  

Die Prinzipien des Lean Managements

Störungsfreiheit

TEXT

Fluss

TEXT

Rhythmus

TEXT

Sog

TEXT

 

Operation Umsetzung: Der Werkzeugkoffer des Lean Managements

Bei der Umsetzung des Lean Managements geht es darum, die zur Verfügung stehenden Methoden zu kennen und individuell an die Situation und Ziele des eigenen Unternehmens anzupassen. Daher stelle ich in diesem Kapitel einen „Werkzeugkoffer“ vor, gefüllt bis oben hin mit Methoden.

Methoden sind nie Selbstzweck, sondern dienen immer der Erreichung von Zielen. Dabei sollten die Tools schrittweise eingeführt werden, immer nur eins zur selben Zeit, eventuelle Fehlentwicklungen sollten durchaus auch dazu führen können, bestimmte Werkzeuge auch wieder einzustellen. Denn: 80% umgesetzt ist besser als 100% nie erreicht.

Am Ort der Wertschöpfung führen

  • Shopfloor-Tafel
  • Strukturierter Tagesablauf
  • T-Cards

Abweichungen erkennen

  • Standardisierung
  • Visuelles Management
  • „go and see“
  • Kennzahlen

Probleme nachhaltig lösen

  • A3-Problemlösungs-Chart
  • Eskalationsprinzipien

Effizienzen heben

  • Systemlose Steuerung der Prozesse durch Kanban (‚Zettel‘, ‚Karte‘)
  • Mitarbeiter Belegung
  • Qualifikationsmatrix
  • Tätigkeitsstrukturanalyse

 

Formen der Verschwendung

Verschwendung exisitiert überall, z.B.

  • Puffer
  • Manuelle Eingaben
  • Maschinendefekte
  • Transport
  • Lagerbestände
  • Doppel-Handhabung
  • Unordnung
  • Überproduktion
  • Überarbeitung
  • Fehler / Nacharbeit (z.B. Kommissionierfehler, Unordnung, fehlende Übersichtlichkeit)

Tabelle:

Spalte links: … in der Produktion

z.B. Überproduktion / Überbearbeitung / Unnötige Bewegung / Unnötiger Transport /

Spalte rechts: … kann in der Lagerlogistik bedeuten

z.B. zu häufige Transporte, Mehrfachlieferungen / überhöhter Personaleinsatz, Wieder-Verpacken und Entpacken, zu früh liefern, hoher Platzbedarf / Suchen, Warten, Unordnung, schlechte Erreichbarkeit / lange Wege, auch „ohne“ Ware, zu viele verstreute Lagerflächen, Kein Fluss, Rückweg ohne Ware (es gibt nur ein ganz langes „hin“ und ein „zurück“ ohne Ware), kein Funktionsübergriff (auf dem Weg „zurück“ kann etwas anderes mitgenommen werden)

Lean Tools:

  • 5S
  • Kanban
  • VMS
  • Kaizen
  • Gemba Walk

Wertstromanalyse:

Fehlerkultur:

Der Irrglauben des Lean Managements:

Die einleitenden Wikipedia Zeilen zeigen den ganzen Irrtum hinter Lean Management:

„Der Begriff Lean Management (in deutschen Übersetzungen auch Schlankes Management) bezeichnet die Gesamtheit der Denkprinzipien, Methoden und Verfahrensweisen zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette industrieller Güter.[1]

Hier wird die Lean Philosophie verkürt auf drei Bereiche:

  1. Industrie / Produktion
  2. Effizienzsteigerung
  3. Methoden und Verfahrenweisen reichen aus um die Philosophie „erfolgreich zu implementieren“

In Wirklichkeit beudetet Kaizen „gemeinsam besser werden“.

Nicht den großen Wurf, in kleinen Schritten vorgehen, sich selber hinterfragen, auch mal Fehler zugeben, Wohl der Gemeinschaft geht vor, auch wenn der eigene Bereich mal zurückstecken muss,

Ausprägung dieser Denkweise kann Methodik sein, aber das Denken muss sich ändern, was will der Kunden. Methodik als Ergebnis des Denkens, daher sind Methoden einfach nur ein Werkzeugkoffer. Es gibt aber kein allgemeingültiges Tool, das immer funktioniert.

Der Weg ist auch ein Ziel.

Was ist der

„Wirtschaft und Gesellschaft soll im Geiste des ehrbaren Kaufmanns handeln“ (Vision weil es nicht gibt,

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.