Lars Hinrichs stellt Hintergründe zu hackfwd auf der Venture Lounge am 06. September 2010 in Berlin vor.

HackFwd ist ein Pre-Seed-Incubator (manchmal auch seed accelerator programme genannt). Der Prototyp dieser Incubator-Form ist der legendäre Y-Combinator von Paul Graham aus Kalifornien. Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich vom klassischen Seed-Investing und Inkubatoren, die man üblicherweise in Gründerzentren findet.

Charakteristika von HackFwd (und überwiegend auch von anderen seed accelerators):

  • Funding des Seed-Levels, sprich fürs erste Jahr
  • Zielgruppe: Geeks, klarer technischer Hintergrund und keine BWLer
  • Jedes Team wird für ein Jahr beraten und begleitet
  • Das begleitende Advisor-Programm fokussiert sich auf Business- und Produktmarketing-Support
  • No Copycats (gerade das verwundert etwas, ist doch hackfwd selber ein Copycat von Y-Combinator, Techstars, Launchbox etc.)

Üblicherweise gibt es auch noch ein Demo Day, auf dem die neuen Bewerber ihre Elevator Pitches präsentieren und die bestehenden Teams ihre Fortschritte oder Ergebnisse präsentieren. Von einem solchen Demo Day habe ich bei hackfwd noch nichts gesehen, aber vielleicht auch nur übersehen oder die Ankündigung kommt noch. Sehr gut gestaltet hackfwd sein Ecosystem, mit eigenem hackfwd-Blog, Job-Ausschreibungen für sein Board und einem Netzwerk an Advisors mit sehr sehenswerten Video-Snippets.

Das ist für mich einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg des Pre-Seed-Programms an sich; schafft es hackfwd „place to be“ für die talentiertesten Geeks in Europa zu werden? Das erreicht hackfwd nicht über Geld und Funding alleine – sondern nur durch die Anziehungskraft des Ecosystems rund um hackfwd. Hier macht Lars Hinrichs mit hackfwd tatsächlich einen guten Job!

Lesenswerte Artikel zu hackfwd: