Mund-zu-Mund-Propaganda – wissenschaftlich untersucht

Wie ich finde ein paar interessante Facts zum Mund-zu-Mund-Propaganda-Effekt in elektronischen Märkten, bereits zusammengefasst von Martin Oetting, von mir einfach noch weiter zusammengedampft mit ein paar Anmerkungen. Gut: Ein paar wissenschaftlich-strukturierende Fakten zum Thema.

  • Die Verwerferungen im Marketing durch das Internet sind von Dauer („take it or leave it“)
  • Alte Marketing-Welt: Kegelmodell, d.h. mit der Kugel (= Massenmedium) möglichst viele Kegel (= Konsumenten) erreichen, sprich umwerfen
  • Neue Marketing-Welt: Flippermodell, d.h. Botschaften vom Unternehmen prallen wie beim Flippern an die Banden und bewegen sich von dort unkontrollierbar durch die Gegend, verändern sich oder verschwinden auch plötzlich ganz
  • Neue Mund-zu-Mund-Propaganda ist:
  1. anywhere (= nicht nur am PC, sondern auch mobil z.B. via Handy),
  2. always online,
  3. realtime (= noch in der Kinopremiere wird Einschätzung getwittert) und
  4. immer weiterleitbar (= Retweet!), und
  5. damit viral;
  6. Multimedial (nicht mehr nur reiner Text)
  • Motivatoren für den Einzelnen Mund-zu-Mund-Propaganda zu erzeugen: Wenn man Meinung zu Produkt äußert macht sich der Autor zum Teil einer Fangruppe + Altruismus + Leute benötigen Unterstützung und äußern sich daher + Status / Wertschätzung + Frust abbauen durch negative Bewertungen
  • Wirkungsanalyse von Mund-zu-Mund-Propaganda aus wissenschaftlicher Sicht beschäftig sich mit zwei Metriken Volume (= wie viel Mund-zu-Mund-Propaganda insgesamt) und Valence (= Verhältnis positiver zu negativer Bewertungen). Volume scheint positiv mit dem Erfolg zusammenzuhängen. Allgemein wirkt sich Mund-zu-Mund-Propaganda allerdings noch zu wenig auf tatsächliche Unternehmensumsätze aus. Beim Bereich wissenschaftliche Ursache-Wirkungs-Analyse scheint es m.E. nach noch Potenzial zu geben.
  • Management von Mund-zu-Mund-Propaganda: Persönliche Kommunikation mit den Kritikern.

Via Connectedmarketing.de – Danke! Allgemein kann ich das Blog von Martin jedem ans Herzen legen, der sich strukturiert (!) mit dem Thema Mund-zu-Mund-Propaganda / Word-of-Mouth auseinandersetzen will.

TOP 7 um einen guten Fulfillment Dienstleister zu erkennen

  1. Der Fulfillment-Dienstleister packt nicht nur Päckchen sonder versteht und gestaltet Prozesse. Er erläutert und demonstriert Ihnen gerne seine Prozesse und kann auch darlegen, warum diese so ablaufen. Der Dienstleister passt sich und seine Systeme an Ihre technischen und fachlichen Anforderungen an und nicht umgekehrt.
  2. Der Dienstleister versteht, dass es Ihnen um mehr Kundenservice und damit mehr Umsatz geht – und nicht nur um „Cost Cutting“.
  3. Der Dienstleister ist wesentlich schneller in der Abwicklung einer Bestellung als Sie! Seine Cut-Off-Zeit muss später sein, der Automatisierungsgrad höher.
  4. Im Lager des Partners werden Fehler systematisch minimiert, z.B. durch den Einsatz der barcodegestützten Komissionierung.
  5. Der Dienstleister hat Erfahrungen im Retourenmanagement in Ihrem Sortiment.
  6. Der Partner ist bereit Ihr System an Erfolgskennzahlen zu übernehmen, diese Zahlen auszuwerten und Ihnen bereit zu stellen und sich daran messen zu lassen!
  7. Konzentrieren Sie sich darauf vor allem Routinetätigkeiten und -inhalte an den Dienstleister abzugeben – Kundenkommunikation, die Ihr Kerngeschäft betrifft, sollten Sie aber auch in Zukunft inhouse beantworten.

Diese TOP-7-Liste ist Teil des Kapitels 5 („Logistik und Fulfillment“) des Buchs „Leitfaden für Shop-Einsteiger: Erfolgreich in den Online-Handel starten“, das durch den Autor dieses Blogs geschrieben wurde. Diesen Leitfaden gibt es hier zum kostenlosen Download und dort als Paperback zu kaufen.

Building Blocks of E-Commerce

Im Web entwickelt sich gerade ein neues cloud ecosystem, mit dem sich völlig neuartige Web- & Mobile-Apps realisieren lassen. Diese Services werden dabei nicht nur durch Startups bereitgestellt – sondern vor allem durch etablierte Unternehmen wie Amazon, die dadurch ihre Kapazitäten besser auslasten und zusätzliche Revenue Streams erschließen. Angestoßen wurde das Gespräch über diese Building Blocks des E-Commerce durch Werner Vogels – CTO von Amazon – auf The Next Web in Amsterdam.

Als Beispiel-Services eines solchen Ecosystems zählt er auf:

In seinem Blogbeitrag werden aktuell weitere potenzielle Kandidaten für dieses Ecosystem vorgeschlagen, z.B. 8kMiles oder Peecho. oder auch Drupal Gardens.

Typisch für dieses Ecosystem ist, dass man auf Basis dieser Services in die Lage versetzt wird (soziale) Applikationen zu entwickeln. Dieses Ecosystem der building blocks dient damit als eine Art Trägertechnologie.

Seite 1 von 212