Modell zur Beschreibung eines Business Models

by Wolfram Latschar on 30. April 2012

Business Models sind ein bestimmendes Thema in verschiedenen Branchen und insbesondere im E-Commerce / Web Business. Bisher gab es aber einen Wust an unterschiedlichen Definitionen und Ontologien zur Beschreibung eines Business Models. In der Startup / Entrepreneurship Education hat sich mit dem “Business Model Canvas” von Alexander Osterwalder ein Quasi-Standard etabliert.

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Inspiriert und integriert wird diese Beschreibungssprache von Business Models durch die Arbeiten von Steve Blank und seinem Customer Development-Ansatz und seinen Schülern wie Eric Ries mit dem “Lean Startup”-Movement. Gerade die Verknüpfung dieser Ansätze zu einer durchgängigen Methode zur Gründung und Skalierung eines Startups ist aktuell spannend zu verfolgen. Empfohlen sei hier das neueste Buch von Steve Blank: The Startup Owner’s Manual.

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Startup Friday: Mehr Live Shopping für Produktneuheiten

by Wolfram Latschar on 27. April 2012

Internethandel funktioniert nach Wahrnehmung vieler Entscheider nur über den Preis. Tatsächlich ist es so, dass durch das Internet die Preistransparenz deutlich zugenommen hat. Player wie MediaMarkt spüren diese Transparenz und das dadurch veränderte Kundeneinkaufsverhalten. Ist dies somit ein ungeschriebenes Gesetz des E-Commerce?

Unter dem Schlagwort “Curated Shopping” stellen mehr und mehr Startups unter Beweis, das E-Commerce Verkaufsformate auch abseits von Marken & Preis funktionieren.

Aktuelle Beispiele dafür sind:

Startups, die in (Curated) Live Shopping Chancen sehen, können im Sinne eines Minimum Viable Products mittlerweile auch technologisch schlanker und damit schneller starten.

dotSource stellt volle Liveshopping Funktionalität auf Basis WordPress zur freien Verfügung

Eine Empfehlung: Das Team von dotSource hat seine bis 2009 auf Preisbock.de im Produktiveinsatz befindliche WordPress E-Commerce Lösung zur freien Verfügung online gestellt. Die vollständige Produktpräsentation, Payment-Funktionalität und Kundenrating-Verwaltung wurde in einem WordPress Plugin gekapselt und auf Sourcefourge veröffentlicht. Dazu gibt es eine Dokumentation, wie das Plugin zu nutzen und anzupassen ist. Ein idealer Startpunkt für Startups um schnell eigene Live-Shopping-Konzepte auszuprobieren und zu verfeinern (Ganz im Sinne eines weiteren Prinzips von Lean Startup: “fail fast, try often“).

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Amazon: Veni vidi vici – von Amazon lernen lohnt sich

by Wolfram Latschar on 27. April 2012

In einer aktuellen Diskussion in E-Commerce Blogs wird zu Recht bemängelt, dass Entscheider im Einzelhandel häufig nicht ihre Online-Hausaufgaben gemacht haben und der Marktentwicklung hinterherlaufen. Gleichzeitig veröffentlichen Unternehmen wie Amazon aktuell Quartalszahlen, die mal wieder alle Erwartungen übertreffen. Selbst eingefleischte Branchen-Insider sind immer wieder von den Ergebnissen von Amazon beeindruckt. Was bedeutet dies für Entscheider?

Anhand von Benchmarks wie Amazon und dem Nachvollziehen ihrer historischen Entwicklung und ihrer strategischen Moves lässt sich die Funktionsweise von Online-Märkten besser verstehen. Die Benchmarks sind bekannt und gerade durch ihre Börsenpräsenz finden sich in Blogs, Analystenpräsentationen und Kommentaren wertvolle Insights, die Entscheider auch auf ihre jeweiligen Herausforderungen adaptieren können. Von Amazon lernen, lohnt sich!

Zum Beispiel findet sich in der aktuellen Forbes ein sehr interessanter Artikel zur “Amazon-DNA” und der Handschrift von Jeff Bezos als CEO. In einer kleinen Artikelserie werden wir in diesem Blog eben diese Amazon DNA ein wenig analysieren. In der Zwischenzeit lohnt die Schärfung des Verständnisses für einen Grundpfeiler der Denkweise von Amazon: It’s all about the long term!

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Startup Friday: Fail fast, try often

by Wolfram Latschar on 20. April 2012

Die meisten Geschäftsmodelle scheitern. Die meisten Strategien zur Erreichung einer Vision scheitern. Die meisten Ventures scheitern. – Das gehört zum Gründen dazu und jeder Gründer erlebt es, manchmal auf die drastische Art als Scheitern des Geschäftsmodells oder als Chance zum Pivot, wenn eine Hypothese über das Kundenverhalten oder den Markt nicht zutrifft.

Gerade die jüngere Diskussion in Büchern wie Lean Startup zeigt, dass Scheitern nicht ein dauerhafter Makel eines Entrepeneurs ist – solange auf die richtige Art und Weise gescheitert wird. Mark Pincus, Founder von Zynga, beschreibt “Art of Failing” so: Fail fast, look at the data, and move on. Dieses Prinzip bedeutet eben nicht, ständig “aus einem Bauchgefühl heraus” und opportunistisch seine Ziele zu ändern, sondern:

  • mehrere Hypothesen zu bilden, wie die eigene unternehmerische Vision erreicht werden kann;
  • diese schnell und gegen eigene Vorurteile rücksichtslos im Markt zu testen;
  • dabei quantitative Daten sammeln um den Erfolg / Misserfolg objektiv und möglichst schnell (!) bewerten zu können und
  • gescheiterte Hypothesen zu eliminieren

Perfektionismus ist somit ein Gegenspieler zum unternehmerischen Erfolg. Wer mehr über diese Philosophie des “Failure as an Option” erfahren will, dem sind diese Links empfohlen:

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Bei vielen E-Commerce Projekten dominieren zu Beginn Überlegungen hinsichtlich des Shop-Frontends und des Online-Marketing-Mix. Die Entscheider fokussieren sich darauf ihre Geschäftsmodelle mit Sortimenten und User Experience vom Wettbewerb abzugrenzen.

Wachstumsstarke E-Commerce Unternehmen jedoch sehen sich schnell anderen Herausforderungen gegenüber:

  • Wie lässt sich die logistische und kaufmännische Abwicklung performant und wirtschaftlich sicherstellen?
  • Wie lassen sich unterschiedliche Abverkaufskanäle (z.B. Standalone-Shop, Marktplätze, Filialen etc.) mit internationalen Versand- und Logistikstrukturen (z.B. verschiedene Fulfillment-Dienstleister je Land, Drop Shipping etc.) verknüpfen?

Order-Management-Systeme sind das Herzstück von Next Generation E-Commerce Plattformen und ermöglichen die Verbindung von mehreren Customer Touchpoints mit verteilten Fulfillment-Szenarien bei geringeren Abwicklungskosten und verbesserten Liefer- und Servicezeiten.

Dieser lesenswerte Beitrag von Forrester verdeutlicht die steigende Relevanz von “Order Management” – Anforderungen in internationalen Retail IT-Projekten. Brian Walker zeigt auch wesentliche Treiber des Trends zu Order Management Systemen auf:

  • Fähigkeit Bestellungen aus physisch unterschiedlichen Abverkaufs- und Kundenkontaktkanälen zu verarbeiten
  • Bestandsinformationen aus verschiedenen physischen Lagerorten zu aggregieren
  • Payment und logistische Abwicklungen international abzubilden

Zum Beispiel MyToys und Zooplus sehen die Logistik und damit verbundenen IT-Systeme als zentralen Skalierungshebel. Gerade in Cross Channel Szenarien ist das Order Management schnell strategischer Vorteil und Achillessehne zugleich. Logistische Abwicklungssysteme als Differenzierungsfaktor rücken dadurch auch für Amazon und Investoren immer mehr in den Fokus.

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Startup Extra: New York als Epicenter of eCommerce?

16 Dezember 2011

Silicon Valley wird landläufig als das beste Ökosystem für Startups gesehen. Die Kombination aus finanziellen Ressourcen sowie Talenten ist einmalig in der Welt. Viele der am höchten bewerteten Unternehmen der Welt kommen aus dem Valley: Google, eBay, Yahoo, Facebook oder Zynga. Gerade bei Pure E-Commerce Geschäftsmodellen zeichnet sich allerdings eine Wende ab. In Europa läuft [...]

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Startup Friday: Die Verbindung von Social, Commerce und Content am Beispiel von Fab.com

16 Dezember 2011

Die Verbindung von Social, Commerce und Content könnte eine Erfolgsformel für E-Commerce Geschäftsmodelle werden. Fab.com beweist dies mit seinem Wachstum und seiner Sichtbarkeit bei Kunden und Investoren. Social: Mehr als 50% der Kunden kommen über Empfehlung von Stammkunden oder Soziale Netzwerke. Fab.com veröffentlichte folgende Zahlen nach dem Cyber Monday: 50% der Umsätze von 1,1 Millionen [...]

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Online-Kundenverhalten und Kaufprozesse verändern sich durch E-Commerce

15 Dezember 2011

Der E-Commerce verändert die Rolle des Handels im Kaufprozess der Konsumenten. Das Kundenverhalten manifestiert sich in Form des Kaufprozesses, der sich in mehrere Prozessschritte untergliedern lässt. Diese Kaufprozessanalyse hilft beim Verständnis für die Transformationswirkung des E-Commerce. Klassische Kaufprozess-Modelle, wie in diesem McKinsey-Paper beschrieben, werden häufig auch für die Analyse des Kaufverhaltens im Internet herangezogen: Der [...]

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Quo Vadis Magento und seine Integratoren?

8 Dezember 2011

Zur Zukunft von Magento nach dem Kauf durch eBay und der X.Commerce Initiative wurde viel geschrieben: zum Beispiel diese sehr guten Analysen. Diese beleuchten vor allem die technologischen Auswirkungen und Zukunftschancen. Sie fokussieren sich somit auf die „out of the box“ Funktionen und Fähigkeiten von Magento. Eine andere Perspektive, die für Auftraggeber und Händler aber [...]

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Peek & Cloppenburg übt Check & Reserve

16 November 2011

Peek & Cloppenburg (West) startete am 8. November 2011 seinen renovierten Online-Auftritt. P&C bezeichnet das Konzept als “Online Schaufenster für Fashion”. Der Name ist Programm. Die Webseite ist wie ein klassischer Online-Shop aufgebaut. In den Kategorien wie Damen, Herren, Kinder wird das Sortiment bis auf eine Produktdetailansicht in seiner Breite dargestellt. Nur Bestellen kann man [...]

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